Wie lassen sich unterschiedliche Produkte auf einer einzigen Anlage bearbeiten und gleichzeitig anspruchsvolle Oberflächen effizient strahlen? In unseren beiden vorherigen Beiträgen haben wir zwei miteinander verbundene Aspekte der universellen Roboterstrahlanlage beleuchtet: ihre Flexibilität bei unterschiedlichen Werkstücken und die Bedeutung der Positionierung bei der Bearbeitung komplexer Geometrien.
Diesmal führen wir beide Themen zusammen und erläutern, was dieser Ansatz für die Produktion bedeutet.
Flexibilität beginnt beim Funktionsprinzip
Im Beitrag „Was macht eine Roboterstrahlanlage universell?“ haben wir das grundlegende Konzept vorgestellt: Der Roboter bewegt und positioniert das Werkstück, während die Schleuderräder die Strahlarbeit übernehmen. Die Kombination dieser beiden Technologien ermöglicht es, unterschiedliche Bearbeitungsprogramme für dieselbe Anlage zu erstellen.
Der Beitrag erläutert ausführlicher, was die Anlage universell macht, worin sich verschiedene Konzepte des robotergestützten Strahlens unterscheiden und wie eine Greifeinheit für anspruchsvolle Betriebsbedingungen entwickelt wurde.

Komplexe Geometrien zeigen den Wert der Positionierung
Im darauffolgenden Beitrag „Komplexe Werkstücke erfordern einen anderen Ansatz beim Strahlen“ haben wir das Werkstück selbst in den Mittelpunkt gestellt. Wir haben erklärt, warum Rippen, Vertiefungen und Innenwinkel den Zugang des Strahlmittels erschweren und wie sich durch eine veränderte Werkstückposition einzelne Oberflächen besser dem Strahlmittelstrom aussetzen lassen.
Der Beitrag bietet weitere Informationen zu geeigneten Werkstücken, den Herausforderungen komplexer Geometrien und den Vorteilen der robotergestützten Werkstückhandhabung während des Strahlens.
Was bedeuten diese beiden Erkenntnisse für die Produktion?
Die Kernaussage beider Beiträge lautet: Die Flexibilität der Anlage und eine effiziente Oberflächenbearbeitung beruhen auf demselben Prinzip – die Position und Bewegung des Werkstücks werden an die Bearbeitungsanforderungen angepasst.
Bei unterschiedlichen Produkten ermöglicht dies den Einsatz individuell abgestimmter Programme. Bei komplexen Oberflächen verbessert es den Zugang des Strahlmittelstroms. Die programmierte Abfolge von Bewegungen und Positionen unterstützt zugleich die Wiederholbarkeit des Prozesses bei bestimmten Werkstücken und Fertigungsserien.
Bei der Bewertung einer solchen Lösung sollten daher die Produktvielfalt, die Zugänglichkeit der Oberflächen und die Greif- und Spannmöglichkeiten gemeinsam betrachtet werden. Ob sich die Anlage für einen bestimmten Produktionsprozess eignet, hängt außerdem von der Größe und dem Gewicht der Werkstücke sowie der geforderten Oberflächenqualität ab.

Die beiden vorherigen Beiträge bieten einen detaillierteren Einblick in die Technologie und ihre Anwendungsmöglichkeiten. Gemeinsam bilden sie eine Grundlage, um zu beurteilen, wie eine universelle Roboterstrahlanlage Ihre Produktionsanforderungen erfüllen kann.
Bearbeiten Sie Werkstücke mit komplexen Geometrien? Für weitere Informationen und ein Gespräch darüber, ob diese Lösung für Ihre Anforderungen geeignet ist, kontaktieren Sie uns unter marketing@gostol-tst.eu.